colon panama

Soooooo jetzt kommt die Fortzetzung, ich glaube das letzte kam von den San Blas Inseln. Also nach 3 Wo in Kuna Yala (San Blas) sind wir zusammen mit unseren spanischen Freunden von Mola mola nach PortoLindo gesegelt ca 30sm in Richtung Panamakanal. Das ist in der Nähe von Portobello, hier haben die Spanier damals das Gold von Mittelamerika verladen . Es ist echt Wildnis pur , eine Insel voller Affen (Isla Linton)eine kleine Ansiedlung,ansonsten tropischer Urwald , schwül heiß und genug Moskitos. Wir bleiben nur einige Tage und fahren dann in die Panamarina die gleich nebenan ist. Hier liegt man an der Boje oder besser an Bug und Heck Boje, der Platz ist absolut sicher bei jedem Wetter, Zyklone gibt’s hier ja nicht. Ein kleine private Marina mit Restaurant , mola mola kommt hier aus dem Wasser . Für unsere Freunde ist die Fahrt hier erstmal zu Ende, das Schiff ist an einen Amerikaner verkauft und sie gehen zurück nach Asturien. Für uns geht’s hier eigentlich richtig los, wir treffen die Agentin Suzy,welche den Kanaltransit organisiert. Wir dachten es sei einfacher mit Agent wg dem Papierkram und den Leinen (4x 50m leinen + fender)- im nachhinein haben wir festgestellt, dass die 350Us unnötig waren. Im Internet Formular runterladen ,ausfüllen und hinschicken und bezahlen fertig. Das nächste mal….
Also Panamarina ist nett und preiswert (ca 17euro/die) leider gibt’s auch hier Moskitos – chitras oder no se ums- ist egal wie man sie nennt– sie stechen und jucken. Das Klima hier ist ganz schön anstrengend. Wir bunkern noch Wasser Diesel und wollen am 26.April mit Edo und Bea von Mola mola nach Colon am Panamakanal. Die zwei wollen uns durch den PanamalKanal begleiten. Kurz vor Abfahrt versagt die WC Pumpe, die Membran ist gerissen. 4 Personen an Bord ohne Wc bei 35° ist auch eine Erfahrung. Die Überfahrt nach Colon ist schön, leider mit wenig Wind , wir fangen eine kleine Dorade die wir wieder dem Meer übergeben ,zu klein.
Vor der Stadt Colon wird ja ausdrücklich gewarnt, absolut höchste Kriminalität in Panama. Wir ankern vor dem sogn Yacht Club Karibe oder was davon übrig ist. Vor Anker heist hier zwischen den Containerterminals und den Pilot boats(Lotsenschiffen).Pto Colon fondeo al lado boya roja Verkehr 24h non stop mit entspr Wellengang etc. Also der Ankerplatz ist mehr als grenzwertig. Es gibt eine Marina am anderen Ende der Bucht , Shelter bay wir dachten wir könnten uns die immerhin 65US /nacht dort sparen und hier ankern oh oh. das nächste mal…..immerhin es ist nichts passiert und die Leute sympatisch freundlich und hilfsbereit- ok so bald du aus dem “Clubgelände” raus kommst , steigst du in ein Taxi sonst…. machen wir.Defensas y cabos en Joshua

Colon hat teilweise schöne alte Häuser mit Charme, wohl aus einer besseren Zeit. Jetzt sind einige Viertel richtig runtergekommen und viele Leute wohl arbeitslos, das Geld vom Panamakanal fliesst offensichtlich in andere Kanäle – schade man könnte was drausmachen. Z.Zt. sind die wichtigen Gebäude (Banken, Supermarkt, Regierung etc) nur unter Feuerschutz zu halten. Da nunmehr das Geld für den Kanaltransfer + Kaution in Bar eingezahlt werden muss (vorher gings mit kreditkarte) fährt man so mit 1800 US im Rucksack durch Colon bis zur entspr. Bank (hiervon gibts nur 2). Nervenkitzel gratis.
Für uns war es nicht ganz so heftig, da die Agentin uns mit ihrem Auto zur Bank gefahren hat, da hatten wir die “bösen Taxifahrer” schon mal aussortiert-auch das solls geben.
Vor der Kanaldurchfahrt wird jedes Schiff vermessen, danach richtet sich die Gebühr. Wir müssen dazu zu den sogn. Flats vor Anker gehen, dann kommt der Vermesser an Bord und es wird gemessen. Und zwar Länge über alles, normalerweise ist Joshua ja nur 12m ( 39 Fuss) aber mit Bugspriet und Überhang hinten sind wir ganz knapp unter 50 Fuss uff , darüber wirds nämlich wieder teurer . Ein dickes Formular wird ausgefüllt und wieder zurück an den Ankerplatz und Schleusentermin abwarten.Cargo de coches pasando a nuestro lado
Leider hat sich dann der Termin für die Kanalpassage doch verzögert, sodass Edo und Bea ausgecheckt haben , sie wollten vor der Rückreise noch etwas Mittelamerika besuchen.
Die Membran für die WC Pumpe war nirgens aufzutreiben und schicken hätte zu lange gedauert, ich habe dann aus meinem alten Reifenschlauch aus dem Unimog eine neue geschnitten, bis jetzt hält es.
Ansonsten waren wir noch in der Tax free Zone von Colon, eine riesige abgesperrte Zone in der man wohl alles taxfree einkaufen kann. Haben wir dann auch getan, Fabi hat einen Laptop gekauft der ganze 3 Tage funktioniert hat (Garantie nur in Panama) und ich einen Ersatz für meine abgesoffene Panasonic Kamera , so eine Art Gopro Kamera. Gut sie funktioniert bis jetzt, Qualität aber deutlich schlechter als die Panasonic. Insgesamt sind die Preise aber nicht so toll ,dass sich der Aufwand lohnt. Die Preise in Panama sind insgesamt recht zünftig, insbesondere Gemüse, Obst , Cafe´, Marmelade etc etc. Vergleichsweise preiswert das Bier , Bilboa ( der Name stammt v span. Eroberer) ca 0,60 US und der Liter Diesel 0,85 US (0,60 unter Freunden, ich nehme dann mal gleich 180 liter für Freunde) , Essen im Restaurant ebenfalls kein Schnäppchen , ähnlich wie Euroland. Taxifahren in Panama ist dagegen deutlich billiger als in Deutschland.Algol primera esclusa

Am 01.Mai 2015 gehts dann endlich los.In Colon nehmen wir unsere 3 Linehandlers an HandlinersBord (bedienen die Leinen in den Schleusen), gegen 14Uhr sind wir wieder an den Flats, hier kommt dann gegen 16Uhr unser Lotse an Bord ( jedes Schiff bekommt seinen eigenen Lotsen) und dann Richtung Gatun Schleuse die erste Richtung Pazifique. Der Transfer Richtung Pazifique findet immer am Nachmittag statt, sodass man einen Teil des Transfers bei Dunkelheit absolviert. Nach der Schleuse verbringen die kleinen Schiffe wie wir die Nacht an einer Boje im Gatun See, wir kommen dort gegen 19Uhr an. Con Advisor de frenteDer Gatun See ist ein riesiger künstlich aufgestauer Süsswassersee , der das Wasser für die Schleusen liefert. Man geht hier besser nicht schwimmen, ausser den Krokodilen gibts Anacondas und sonstiges, also duschen wir an Deck. Am nächsten morgen gegen 7 Uhr kommt ein neuer Lotse an Bord und off we go durch den Gatun See ca 30sm, wir sehen die Hand nicht vor den Augen so regnet es , Gewitter inclusive. Später wird es besser, eindrucksvolle Dschungel- Landschaft ohne eine Menschenseele. Das Dorf, welches hier einst war ist im See versunken, es ragen noch einzellne Bäume aus dem Wasser. Wir pasieren den Titan Kran, ein riesiger schwimmender Koloss aus Adolfs Zeiten, den die Amis nach dem Krieg nach USA verschifften und dann an Panama verschenkt haben, und er funktioniert noch immer. Gegen 1Uhr sind wir an Schleuse Pedro Miguel gleich dahinter dann Schleuse entrando a Pedro MiguelMiraflores— und wir sind im Pazifique- wau. . Die Linehandler gehen von Bord ebenso die geliehenen Reifen und Taue. Wir ankern in Las Playitas , vor einer kleinen Marina. Oh das sind zwei Welten , Colon und das hier. Hier kann man ohne Revolver und schussichere Weste sparzieren gehen. Es gibt nette Restaurants und Bars, kaum zu glauben. Wir fühlen uns mal wieder sicher. Insgesamt ist der Kanal Transfer für uns reibungslos verlaufen, wir mussten nicht viel machen, da wir zusammen mit einem Katamaran geschleust wurden, der hat den Antrieb übernommen. los tres abarloadosTolle Ingenieur und Menschen Leistung ein Kanal in diesen Dimensionen, und er funktioniert seit 100 Jahren 24h . Die Kehrseite, der Bau hat so ca 20000 Tote gefordert. Am 15. August 1914 fuhr das erste Schiff hindurch.Joshua en la camara web

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Una respuesta a colon panama

  1. Nenela dijo:

    Holaaaaaaaaaaaaa¡¡¡¡¡ Ya me lo leí todo¡¡¡ que emocionante. Gracias por ese momento en el Corte Culebra ;-). He estado tres semanas de vacaciones, dos de ellas en Croacia. Que país tan bonito, es un bosque inmenso¡¡¡¡, Seguro que el bosque del cuento de Caperucita y el lobo era en Croacia, madre mía es impresionante. Bueno esto de ir contando la aventura por tramos, la hace aún más interesante, así que ya estoy esperando la crónica de la travesía de 30 días hasta la Polinesia. Les mando un beso enorme y que le puedo decir que no le haya dicho ya, disfruten, disfruten y disfruten.

    Besos Nenela

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